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CCHR Schweiz
Citizens Commission on Human Rights - Bürgerkommission für Menschenrechte
Untersucht und enthüllt Verletzungen der Menschenrechte durch die Psychiatrie







Warnung:

Niemand sollte Psychopharmaka absetzen,
ohne vorher den Rat und die Unterstützung
eines kompetenten nicht-psychiatrischen
Mediziners einzuholen.

 

Psychopharmaka Nebenwirkungen

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Erhöhte Selbstmordgefahr bei Kindern

(Neue FDA Vorschriften für Etikettierung von Antidepressiva)

Motilium

Clopixol - NEBENWIRKUNGEN

Quetiapin (Seroquel®)

Risperidon (Risperdal®)

Surmontil

Nebenwirkungen von Benzodiazepinen (Temesta)

 

Motilium

Welche Nebenwirkungen können bei der
Anwendung von Motilium Filmtabletten auftreten?

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde
gelegt:- Störungen des Immunsystems:
Sehr selten: allergische Reaktionen.
- Endokrine Störungen:
Selten: erhöhte Prolaktin-Spiegel.
- Störungen des Nervensystems:
Sehr selten: extrapyramidale Nebenwirkungen.
- Gastrointestinale Erkrankungen:
Selten: Magen-Darm-Beschwerden, inklusive
sehr seltener vorübergehender intestinaler
Krämpfe.
- Haut und subkutane Gewebserkrankungen:
Sehr selten: Urtikaria.
- Reproduktionssysteme und Erkrankungen der
Brust:
Selten: Galaktorrhoe, Gynäkomastie, Amenorrhoe.
Da sich die Hypophyse außerhalb der Blut-Hirn-Schranke befindet, kann Domperidon eine Erhöhung des Prolaktin-Spiegels verursachen. In seltenen Fällen kann diese Hyperprolaktinämie zu neuroendokrinologischen Nebenwirkungen, wie z. B. Milchfluss (Galaktorrhoe), Brustwachstum bei Männern (Gynäkomastie) und Ausbleiben der Regel (Amenorrhoe), führen. Extrapyramidale Nebenwirkungen sind sehr selten bei Neugeborenen und Kleinkindern, und treten bei Erwachsenen nur in Ausnahmefällen auf. Diese Nebenwirkungen gehen spontan und komplett zurück, sobald die Behandlung beendet wird.VenlafaxinHandelsnamen: Efexor®, Trevilor® NebenwirkungenPsychische Nebenwirkungen

  • Unruhe
  • Verwirrtheit
  • Stimmungsschwankungen
  • Hypomanie
  • Hyperaktivität
Neurologische Nebenwirkungen
  • Ataxie
  • Myoklonien Hyperreflexie
  • Tremor
  • gesteigerter Muskeltonus
Vegetative Nebenwirkungen
  • Übelkeit
  • Diarrhoe
  • Schweißausbruch
  • Hyperthermie
  • Flush
  • Blutdruckschwankungen
  • Tachykardie
  • Mydriasis
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Clopixol - NEBENWIRKUNGEN


Wirkstoff bzw. Wirkstoffgruppe: Zuclopenthixol
Wirkung auf die Psyche / Organismus als: Neuroleptikum / Neuroleptika
Medikament / Medikamente sind zugelassen und werden verkauft in der Schweiz.

Mögliche Nebenwirkungen: Sehr häufig bei Clopixol / Zuclopenthixol:
Mundtrockenheit, Funktionsstörungen der Nerven (z.B. Frühdyskinesien, Parkinson-Syndrom, Tremor, Akathisie, Akkomodationsstörungen), Schwindel. Müdigkeit. Häufig bei Clopixol / Zuclopenthixol:
Obstipation, Orthostatische Dysregulation, Blutdruckerniedrigung, Tachykardie, EKG-Veränderung (Erregungsleitungsstörungen), Erhöhung des Augeninnendrucks, Miktionsstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Anorexie, Unruhe, Erregung, Depression, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Menstruationsstörungen, sexu. Funktionsstörungen, Hautreaktionen, Photosensibilität. Gelegentlich bei Clopixol / Zuclopenthixol: Hypotonie (Muskelerschlaffung), cerebrale Krampfanfälle, Gefühl verstopfter Nase. Selten bei Clopixol / Zuclopenthixol:
Gelbsucht, Pigmenteinlagerung in Kornea, Linse, passagere Leberfunktions-Störung, Abflussstörungen der Galle, Benommenheit, Lethargie, Exazerbation psychotischer Symptome, Regulationsstörung der Körpertemperatur. Erregungszustände, Verwirrung. Sehr selten bei Clopixol / Zuclopenthixol: Lebensbedrohliches malignes neuroleptisches Syndrom (Fieber > 40°C, Muskelstarre, vegetative Entgleisung, sofortiges Absetzen der Medikation) sowie lebensbedrohliches paralytisches Ileus. In Einzelfällen bei Clopixol / Zuclopenthixol: Panzytopenie, Bein- und Beckenvenenthrombosen, Leukopenie, Thrombopenie, Eosinophilie, Agranulozytose; Vereinzelt Galaktorrhoe, Gynäkomastie und Priapismus. Ferner bei Clopixol / Zuclopenthixol: Störung des Glucosehaushalts, Lupus erythematis ähnliches Syndrom, Hirnödem, Larynxödem, Asthma, Bronchopneumonie.

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Quetiapin (Seroquel®)

Häufigste bzw. klinische relevante Nebenwirkungen:
Sehr häufig: Schläfrigkeit, Hypotonie (niedriger Blutdruck), Schwindel
Häufig: Tachykardie (Herzrhythmusstörungen), Obstipation (Verstopfung), Mundtrockenheit, Leukopenie (Mangel an weissen Blutkörper),
Leberwerte?

 

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Risperidon (Risperdal®)

Häufigste bzw. klinische relevante Nebenwirkungen:
Häufig: Schlaflosigkeit, Angst, Agitiertheit (aggressives Verhalten), Kopfschmerzen, dosisabhängig EPMS Gewichtszunahme
Gelegentlich: prolactinerge Nebenwirkungen, Hypotonie
Vorsicht bei älteren Patienten mit Demenz oder Schlaganfall !

 

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Surmontil

Welche Nebenwirkungen kann Surmontil haben?
Müdigkeit und Schwindel, gelegentlich auch Benommenheit, Zittern, Unruhe, Schlafstörungen, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Bauchbeschwerden und Entzündung der Mundschleimhaut können auftreten. In gewissen Fällen kann Mundtrockenheit, verschwommenes Sehen, Wallungen, Schweissausbruch, Verstopfung und Schwierigkeiten beim Wasserlösen vorkommen. Seltener kommt es zu allergischen Reaktionen, Juckreiz, Lichtempfindlichkeit, Hautausschlag, Schwellung im Gesicht, Blutdruckabfall, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Launenhaftigkeit und Verwirrtheit; bei älteren Patienten epileptischen Anfällen, Bewegungsstörungen, Beeinträchtigung der Leberfunktion. In Einzelfällen wurde eine Brustvergrösserung beim Mann und Milchfluss aus der weiblichen Brust beobachtet. Eine Beeinflussung auf das gewohnte Sexualverhalten ist möglich. Gewichtszunahme aufgrund der psychischen Besserung kann vorkommen. Beim Auftreten von Nebenwirkungen, bei denen Sie einen Zusammenhang mit der Einnahme von Surmontil vermuten, informieren Sie bitte ihren Arzt.

 

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Nebenwirkungen von Benzodiazepinen (Temesta)

Sogenannte "paradoxe" Reaktionen
Laut Prof. Malcolm Lader weisen 5 % derjenigen, denen Benzodiazepine verschrieben wurden, psychische sogen. "paradoxe" Reaktionen auf. Anstatt der erwarteten be-ruhigenden Wirkung verursacht das Präparat z.B. gesteigerte Unruhe und Alpträume. Weiterhin kommt Aggressivität, mit oder ohne gewaltsames und selbstzerstörendes Verhalten, ebenso Depression - manchmal vereint mit ernsthaften Suizidgedanken und auch Suizidversuchen vor. Impulsives Verhalten, z. B. Ladendiebstahl oder andere Gesetzesübertretungen sind auch als sogen. "paradoxe" Benzodiazepinreaktionen bezeichnet worden und in der Fachliteratur beschrieben, seitdem die ersten Benzodiazepine in den frühen 60er Jahren auf den Markt kamen.
Ausser diesen Persönlichkeitsveränderungen kommen in seltenen Fällen auch psychische Symptome wie Halluzination, Dissoziation, Depersonalization, Derealization und andere psychotische Reaktionen vor. Vor allem Präparate mit kurzen Halbwertszeiten, z.B. Temesta, Halcion und Rohypnol können diese ernsthaften und für den einzelnen Menschen verheerenden Nebenwirkungen hervorrufen. Leider werden diese psychischen Reaktionen oft falsch diagnostiziert und anstatt die Präparate langsam auszusetzen bilden die falschen Befunde den Grund für fortgesetzte Verschreibung der Arzneien, welche die Symptome verursacht haben.
Der Gefahr für "paradoxe" Reaktionen ausgesetzt zu werden ist besonders deutlich bei jüngeren bzw. älteren PatientInnen. Diese Nebenwirkungen kommen aber bei allen Altersgruppen vor. Mehrere unprovozierte Gewaltsverbrechen können ganz oder teilweise auf "paradoxe" Reaktionen zufolge des Einnehmens von Benzodiazepinen zurückgeführt werden. Es ist wichtig daran zu erinnern, dass die "paradoxen" Effekte schon nach kurzer Zeit des Einnehmens auftreten können.

 

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Langfristige Nebenwirkungen
Alle psychischen Veränderungen, die under der Überschrift "paradoxe" Reaktionen beschrieben wurden, sind auch Kennzeichen für langfristige Nebenwirkungen, wenn Gebrauch oder Missbrauch chronisch ist und seit Monaten oder Jahren läuft. Die langfristigen Nebenwirkungen kommen bedeutend häufiger vor als die "paradoxen" Reaktionen. Dies hängt teils damit zusammen, dass die PatientInnen dosentolerant geworden sind (kommt häufig bei Präparaten mit kurzer Halbwertszeit wie z.B. Temesta, Halcion, Xanor und auch bei Sobril vor) und teils mit der Intoxikation auf Grund des chronischen Konsums und Speicherung der Wirkstoffe (dies ist gewöhnlich bei Mitteln mit langer Halbwertszeit z.B. Iktorivil, Valium und Tranxilen).
Die langfristigen Nebenwirkungen können sich z.B. als Depression äussern, oft vereint mit ernsthaften Suizidgedanken, weiter als Aggressivität, Gereiztheit und andere Zeichen für angegriffene psychische Gesundheit und schrittweisen Persönlichkeitsveränderungen. Die langfristigen Anwender können sich müde und lustlos fühlen, sie können passiv sein, haben gestörte Gedächtnisfunktionen und reduzierte kognitive Fähigkeiten.

 

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