Pressemitteilung
Demo gegen Psychiatriemissbräuche in Zürich
Konferenzleiter Prof. Dr. H.C. Steinhausen verweigert eine Aussprache
Gegen 200 Mitglieder und Sympathisanten der Bürgerkommission für Menschenrechte (CCHR) protestierten heute in Zürich vor dem Gebäude der Universität an der Häldelistrasse, in der das 17. Zürcher Kinder- und Jugendpsychiatrische Symposium stattfindet.
In einem Marsch vom Unigebäude an der Rämistrasse zum Konferenzzentrum wurde mit Flugblättern und Plakaten auf das Versagen der Psychiatrie hingewiesen, gesellschaftliche Probleme zu lösen.
Vor allem angegriffen wurde die "multimodale Behandlungsmethode" die meist aus der Verabreichung von Psychodrogen an Kinder und Jugendliche besteht.
Den Konferenzteilnehmern wurden Forderungen abgegeben, die verlangen
1) dass unseren Kindern wirkliche Hilfe geboten wird. Es kann nicht sein, dass die einzige wesentliche Lösung daraus besteht, ihnen ein "Medikament" abzugeben, welches in Tat und Wahrheit eine amphetaminähnliche, abhängigmachende Droge ist, welche sogar unter das Betäubungsmittelgesetz fällt.
2) dass der Einsatz von Psychopharmaka bei Kindern zur Behebung von Verhaltensproblemen
oder Lernproblemen zu verbieten sei
3) dass die Öffentlichkeit über die gefährlichen Wirkungen von Psychopharmaka informiert wird und dass diese in vielen Fällen unvorhersagbare Gewalttaten, Selbstmord und Veränderungen der Persönlichkeit verursachen können.
4) dass jede Hilfe und Behandlung unserer Kinder zuerst ohne Einsatz von irgendwelchen
Psychopharmaka gemacht werden soll und nur, wenn alle anderen bereits verfügbaren und bekannten Hilfsmittel und Methoden wie Ernährung, richtige Mineralien, genügend Kalzium + Magnesium, Sport etc. versagt haben, pharmazeutische Produkte eingesetzt werden dürfen.
5) Die von der Psychiatrie neu propagierte "multimodale Behandlungsmethode" soll transparent so dargestellt werden, wie sie in Tat und Wahrheit abläuft: der grösste Teil besteht aus Verabreichung von Psychodrogen und nur ein kleiner Teil aus Therapie.
Felix Altorfer, Präsident der Bürgerkommission erklärte: "Die Abgabe von Psychodrogen an Kinder ist in den letzten 10 Jahren um über 1200 Prozent gestiegen, gleichzeitig erhöhte sich die Gewalt und die Selbstmordrate bei Jugendlichen massiv.
Es ist offensichtlich dass die Psychiatrie versagt hat, keine Lösungen bietet und in Tat und Wahrheit die Situation noch verschlimmert auf Kosten der Steuerzahler. Es ist an der Zeit, dass dies gründlich untersucht wird!".
Den Teilnehmern der Konferenz wurde auch eine Broschüre "Fakten über ADHS" abgegeben sowie die neuste Entscheidung der Kommission der europäischen Gemeinschaften vom 19.8.05, die verlangt, dass die europäischen Länder aktiv vor den Auswirkungen der Psychopharmaka bei Jugendlichen warnen. (anbei die Zusammenfassung). Der Leiter der Konferenz, Hans-Christoph Steinhausen verweigerte jegliche Diskussion zum Thema.
Für weitere Informationen: Tel. 079-209 28 76
Anbei 2 Fotos zu Ihrer Verfügung.