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CCHR Schweiz
Citizens Commission on Human Rights - Bürgerkommission für Menschenrechte
Untersucht und enthüllt Verletzungen der Menschenrechte durch die Psychiatrie







Petition für das Recht der Kinder gegen psychiatrische Reihenuntersuchungen, Diagnosen und Behandlung des zentralen Nervensystems mit Stimulanzien und anderen Psychopharmaka

zuhanden der

Eidgenössischen Räte und des Bundesrates.

Es wurde folgendes festgestellt:

Immer mehr Kinder werden in der Schule psychiatrischen Reihenuntersuchungen unterzogen. Das Ergebnis lautet oft “Verhaltensstörung” (z.B. ADHS), welche dann mit Psychopharmaka, meist Methylphenidate (Ritalin, Concerta, Focalin, Medikinet) “behandelt” werden soll.

Antidepressiva der neuen Generation haben einer britischen Studie zufolge bei den meisten Patienten kaum eine Wirkung. Sie hätten auf die meisten Menschen mit mittelschweren Depressionen keinen anderen Effekt als das Scheinmedikament Placebo, berichten britische Forscher in der am Dienstag veröffentlichten Studie der Universität Hull. Wirkung hätten die Medikamente nur bei einer sehr kleinen Gruppe von Patienten, die an schwersten Depressionen litten

Der amerikanische Psychiater Dr. Leon Eisenberg, der 1968 ADHS als neue Krankheit definierte, distanzierte sich von seiner Jugendsünde in seinem letzten Interview im Jahre 2009 “ADHS ist ein Paradebeispiel einer fabrizierten Erkrankung. Die genetische Veranlagung für ADHS wird vollkommen überschätzt” (Spiegel 6/2012).

Die eingesetzten Psychophamaka gehören ausserdem zur Klasse der Amphetamine, fallen unter das Betäubungsmittelgesetz und müssen bei der Drogen-Kontrollstelle (Swissmedic) registriert werden, welche regelmässig Warnungen zu diesen veröffentlicht.

Auf der Swissmedic Website findet man folgende Informationen: "Weiterhin können bei der Behandlung mit Methylphenidat Appetitsverlust, Gewichtsabnahme, Mundtrockenheit und Übelkeit ausgelöst werden. Auch zu psychiatrischen Störungen kann es kommen, wie Angst und Schlaflosigkeit oder zu Gedanken von Lebensüberdruss und Todeswünschen (Suizidgedanken). Suizidales Verhalten kann verstärkt oder auch ausgelöst werden. Bereits vorhandenes Suchtverhalten bzw. vorhandene Psychosen oder Depressionen können verstärkt werden."

Ausreichende Informationen für Eltern fehlen, was verhindert, dass sie eine Entscheidung in voller Kenntnis aller Fakten treffen können.

Unter Berücksichtigung der obigen Ausführungen ersuchen die Unterzeichnenden die Behörden folgende Maßnahmen zu ergreifen:
  1. Jede Form der Reihenuntersuchung zur Erkennung von psychiatrischen Störungen bei Schülern innerhalb von Schulen soll untersagt werden.

  2. Die Eltern müssen mit vollständigen Informationen über die Gefahren und Risiken von Psychopharmaka aufgeklärt werden, bevor irgendeine Verschreibung an ihr Kind erfolgen kann.

    Zusätzlich soll sichergestellt werden, dass das Kind selbst über diese Risiken informiert wird.

    Weiterhin soll der verschreibende Arzt oder Psychiater für die Folgen von Nebenwirkungen, die das Kind haben könnte, verantwortlich gemacht werden, wenn er es unterlassen hat, über jede mögliche Nebenwirkung zu informieren.

  3. Förderung und umfangreiche öffentliche Bekanntmachung der Behandlungsmöglichkeiten ohne psychiatrische Drogen mit Hilfe von Informationsmaterialien über Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten, welche die Eltern aufklären und aufzeigen, dass diese Schwierigkeiten keiner psychiatrischen Erkrankung angelastet werden können.

  4. Empfehlung an die Eltern und ihre Vertreter, vor jeder psychiatrischen Diagnose über Verhaltensstörungen des Kindes für eine gründliche ärztliche Untersuchung zu sorgen, um mit Gewissheit auszuschliessen, dass physische Probleme darunterliegen, welche die auftretenden Symptome verursachen könnten.

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