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CCHR Schweiz
Citizens Commission on Human Rights - Bürgerkommission für Menschenrechte
Untersucht und enthüllt Verletzungen der Menschenrechte durch die Psychiatrie







Was ist psychiatrischer Missbrauch? Was ist CCHR?

Missbräuche in der Psychiatrie

Fact Sheet: Bericht über die wachsende Zahl internationaler Warnungen vor psychiatrischen Medikamenten ...mehr

 

Zwangseinweisung

H.S.: Nachdem ihr 1996 zwei Weisheitszähne in der Zahn-, Mund- und Kieferklinik am Universitätsspital gezogen wurden verspürte sie Schmerzen im Nacken und liess sich im Triemlispital untersuchen, da sie glaubte, es könnte eine Nebenwirkung infolge der Medikamente bei der Operation sein. Nach einer äusserlichen Untersuchung wurde sie in die Psychiatrische Klinik Hard, Embrach eingewiesen.

1995 war sie per FFE für einen Monat in der Klinik Hard hospitalisiert wegen einem Selbstmordversuch aufgrund eines Streites mit ihrem damaligen Freund. Sie kam 4 Tage auf die geschlossene Abteilung, erhielt Haldol, was ihre Gesichtsmuskeln regelmässig stark verkrampfen liess. Hat gegen diese Krämpfe zusätzliche Medikamente erhalten. Diese Medikamente wurden ihr aufgezwungen. Man drohte ihr, falls sie Haldol nach der Entlassung nicht weiter einnähme, würde sie wieder eingeliefert. Frau S. fühlte sich völlig erholt vom Selbstmordversuch und wünschte keine weitere Behandlung.

Frau S. hat bei dieser Einlieferung ihre Teilzeitarbeit verloren, da sie ihren Arbeitgeber nicht telefonisch informieren konnte, da sie direkt vom Spital in die Klinik überführt wurde und nichts mitnehmen konnte, nicht mal ihr Adressbuch.

Zwangseinweisung

M.L. Herr L. führte am 28. Sept. 01 mit Frau S von der Justiz-, Gemeinde- und Kirchen-direktion ein Gespräch. Es ging um ein Problem wegen der Kostenverteilung für eine neue Wohnung. Er erwartete Hilfe von Frau S. Als er einen Vergleich mit dem Attentat von Zug machte (was er jedoch nicht tun würde) fasste Frau S. dies als eine Bedrohung auf und informierte den Statthalter. Herr L. wurde daraufhin per FFE am 1.10.01 in die Klinik Münsingen eingeliefert.

Zwangseinweisung

M.W.: Herr W. wurde im Jahr 2000 wegen Schizophrenie, Paranoia, manisch-depressivem Zustand per FFE in die Psych. Klinik eingewiesen. Das in der Klinik verabreichte Medikament Haldol verursachte bei ihm Krämpfe gegen die Herr W. wiederum ein anderes Medikament erhielt. Herr W. fühlt sich viel schlechter nach der psychiatrischen Behandlung.

Zwangseinweisung, Drohung

J. St.: Herr St. kam in seiner Jugend mit dem Schutzaltergesetz in Konflikt. Per FFE wurde er von der Strafanstalt in die Psych. Klinik eingewiesen. Herr St. wurde mit Androkur behandelt, was den Sexualtrieb unterdrück. Er bekam auch Largactil-Spritzen, was ihn sehr müde machte. Herr St. war mehrere Jahre hospitalisiert. Ihm wurde gesagt, dass er niemals entlassen würde, wenn er sich nicht kastrieren lässt.

Zwangseinweisung; Invalidisierung

H.A.D.: Mehrere Einweisungen in die PUK per FFE in den Jahren 1983 bis 1996 wegen chronischer Schizophrenie mit akustischen und optischen Halluzinationen. Nach der Einweisung wurde er suizidal. Erhielt keine Therapie, keine Gespräche (die Ärzte hatten maximal 10 Minuten pro Tag Zeit), nur Medikamente wie Haldol (hochdosiert), Leponex, Temesta. Nebenwirkungen:
Herzrhythmusstörungen, schmerzhafte motorische Störungen, konnte nur mit Krämpfen im Hals die Medikamente schlucken, Übergewicht, wurde phlegmatisch, wurde zum Vollinvaliden gemacht.

Zwangseinweisung, Entzug der elterlichen Gewalt

J.G./A.B.: Frau G. und Herr B. haben zwei Kinder (5- und 8-jährig). Die Fürsorge und Vormundschaftskommission erhielt eine Gefährdungsmeldung von anonym betreffend den Kindern von Frau G. und Herr B. wegen Verwahrlosung, verfilzten Haaren, ungenügender Ernährung, Zuspätkommen in der Schule sowie Verdacht auf Drogenkonsum der Eltern. Der Arzt diagnostizierte bei den Eltern eine paranoide Psychose und wies sie per FFE am 31.10.97 in die Psych. Klinik ein. Die Kinder wurden bei einer anderen Familie untergebracht. Frau G. und Herr B. wurde die elterliche Gewalt entzogen. Rechtliches Gehör in Sachen Obhutsentzug am 3.11.97. Dem Rekurs für den FFE am 5.11.97 wurde stattgegeben und Frau G. und Herr B. wurden aus der Klinik entlassen. Am 10.11.97 konnten die beiden Kindern zurück zu den Eltern.

Zwangseinweisung, Zwangsmedikamentierung

S.H.: 1995 nach Anfall schnitt sie sich die Pulsader auf und wurde daraufhin in die Klinik Hard, Embrach eingewiesen. Zwangsbehandlung mit Lithium mit Nebenwirkungen wie nervöse Essens- und Verdauungsstörungen, nach 15 Monaten wurde sie entlassen (Frau S. leidet vermutlich an Epilepsie). Wiedereinweisung ca. 4 Monat später per FFE und Überweisung in die Klinik Breitenau.

Zwangseinweisung, Zwangsmedikamentierung

S.B.: Wurde bei einem Hutdiebstahl erwischt und zur Polizei gebracht, wo sie angeblich versuchte mit einer leeren Tube die Pulsadern zu ritzen. Wurde daraufhin in Psych. Klinik Liestal eingewiesen. Wurde in der Zeit von 1994 bis 1996 viermal per FFE wegen Psychose eingeliefert. Frau S. machte Rekurs gegen den FFE, welcher dann aufgehoben werden musste. Verweigerte Medikamente, wurde zwangsmedikamentiert. Ihre Arbeitsstelle wurde ihr gekündigt, nachdem der Arbeitgeber auf dem Arztzeugnis den Psychiatrie-Stempel gesehen hat.

Zwangseinweisung, Zwangsmedikamentierung

L.V.: Herr V. wurde im Jahr 2000 an Handschellen gefesselt von der Arbeit per FFE in die Psych. Klinik Königsfelden eingeliefert. Als Grund für den FFE wurden Angstzustände, Existenzangst, paranoide Schizophrenie und mögliche Selbstmordgefährdung angegeben. Herr V. wurde für vier Wochen eingesperrt und zwangsmedikamentiert. Er hat noch heute Angst vor diesen Leuten. Er musste sich bereit erklären für eine kontrollierte Medikamenteneinnahme nach dem Klinikaufenthalt, bei Nichteinhaltung würde er wieder hospitalisiert.

Zwangseinweisung, Zwangsmedikamentierung mit massiven Nebenwirkungen

J.B.: 2001 verhielt sich Herr B. aggressiv nachdem er von seiner Diagnose „Asperger Syndrom“ (Autismus-ähnlich) erfuhr. Er wurde pe FFE mit der Polizei in die Psych. Klinik eingewiesen. Er musste eine Woche auf der geschlossenen Abteilung bleiben. Durch die Medikamentenabgabe (Haldol, Temesta, Risperdal), welche Herrn B aufgezwungen wurden kam es bei Herrn B zu Muskellähmungen im Gesicht, massiven Sehstörungen sowie Apathie.

Zwangsfixierung und Zwangsmedikamentierung

A.C.: Frau C. wurde 1992 nach einem Selbstmordversuch in die Psych. Klinik Mendrisio eingewiesen. Frau C. berichtet, dass sie mit unangemessener Härte und unfreundlich behandelt wurde. Sie wurde ans Bett gebunden und ihr wurden Medikamente gegen ihren Willen verabreicht.

Zwangseinweisung, Zwangsmedikamentierung, Zwangsfixierung

S.D.: War von 1990 bis 1995 in der Psych. Klinik St. Urban hospitalisiert. Wurde 1995 für 12 Monate entlassen. Am 16. April 1996 wurde er nach einem Suizidversuch gegen seinen Willen wieder eingewiesen. Herr S. wurde 8 mal gegen seinen Willen mit Ledergurten an das Bett gebunden, Medikamente wurden gegen seinen Willen gespritzt (Haldol, Clopixol, Nozinan, Melleril, Xanax (Alprazolam), Depotspritzen).

Zwangseinweisung, Zwangsmedikamentierung, Drohung und Körperverletzung

E.L.: 1999 wurde Frau L. von einem Arzt in die Klinik Samedan eingewiesen, weil er befürchtete, Frau L. würde Selbstmord begehen. Per FEE wurde Frau L. unfreiwillig in die Klinik Beverin überwiesen, wobei sie durch eine Spritze bewusstlos wurde. Frau L. war während zwei Tagen auf der geschlossenen Abteilung. Als sie die Medikamente verweigerte wurde sie über den Boden in ihr Zimmer geschleift und man verabreichte ihr ein Medikament, von dem sie zwei Tage nicht mehr richtig gehen konnte. Am darauffolgenden Tag war Frau L. so schlapp, dass sie ihren Kopf auf den Tisch legen musste und meinte, dass sie so nicht mehr leben möchte.

Zwangseinweisung, Zwangsmedikamentierung Gewaltanwendung

F.Z.: Frau Z. hatte 1999 Wutanfälle bis hin zum Nervenzusammenbruch, sie zerschlug Gegenstände in ihrer Wohnung. Ein beunruhigtes älteres Ehepaar (Nachbarn) wollten das nicht länger dulden und alarmierten die Polizei. Frau Z. wurde von dieser abgeholt und ins Schlössli per FFE  eingeliefert. Der Arzt diagnostizierte einen akuten Erregungszustand, Blutmangel bei Eisenmangel, schizophrenieforme psychische Störung nach Cannabiskonsum. Während dem Klinikaufenthalt wurde Frau Z. mit Gewalt aufs Bett gedrückt. Sie erhielt mehrere Spritzen und Medikamente verabreicht.

Zwangseinweisung, Zwangsmedikamentierung, Gewaltanwendung

R.A.: Herr A. hatte Probleme mit dem Militär, dabei musste er viel organisieren und delegieren und war damit überfordert. Er konnte nicht abschalten und bekam Schlafstörungen. Herr A. suchte einen Psychiater auf, der nach 10 Minuten meinte, „Sie sind gestört“. Daraufhin wurde Herr A. wütend und wurde per FFE ins Burghölzli eingeliefert. Dort erhielt er unter Zwang Leponex und Lithium. Diese verursachten bei ihm starke Konzentrations-störungen und epileptische Anfälle. Herr A. wollte einen Brief an die Presse schreiben und wurde dabei von einem Pfleger erwischt. 4 oder 5 Pfleger kamen dazu, ein Oberpfleger würgte ihn von hinten, riss ihn zu Boden und versetzte ihm eine Spritze.

Zwangseinweisung, Zwangsmedikamentierung, Misshandlung

M.C.: 1995 ist er aus der Praxis seines Psychiaters davongelaufen. Wurde von der Polizei geholt und ins Gefängnis gebracht, anschliessend per  FFE in die Klinik Hard in Embrach eingeliefert. Erhielt Psychopharmaka (Fluanxol, Nozinan), wurde misshandelt. War vorher gesund, nun geht es ihm sehr schlecht.

Medikamentenüberdosierung, Invalidisierung

B.G.: Frau B. fühlt sich betrogen von den Psychologen und Psychiatern. Psychiater erfände bei den Gutachten diverse Krankheiten. Er machte aus dem Patienten mit überdosierten Medikamenten Versuchsobjekte. Als Experte profitiere er mit der Krankenkasse und bringe gesunde Menschen in die Invalidität. Sie selber sei in die Invalidität gedrückt worden, durch die Behandlung der Psychiater sowie mit stark überdosierten Medikamente (Orap forte 200 mg, Stilnox 10 mg, Seresta, Clopixol 200 mg). Ihr Psychiater will mit dem Sozialamt W. ihr IV-Geld verwalten!

Zwangsfixierung

F.G.: Herr G. hört Stimmen und wird seit sieben Jahren mit psychiatrischen Medikamenten behandelt. Er möchte diese Medikamente nicht. Herr G. war schon dreimal in der Klinik Herisau hospitalisiert und da sei er schon einmal eingeschlossen und gefesselt worden. Seine Mutter sagt, die sei passiert weil er einmal aus der Klinik abgehauen sei und danach randaliert hätte.

falsche medikamentöse Behandlung sowie das Versäumnis, das Medikament rechtzeitig abzusetzen

L.S.: Das KJPD diagnostizierte bei L. POS. Die Ärztin verschreibt ihm Ritalin, was nach einer einwöchigen Einnahme zu Hautausschlägen, Rötungen, Schlafstörungen und Erbrechen führte.

Sexuelle Belästigung

P.C.: Frau C. ging freiwillig zum Psychiater wegen psychischen Problemen. Sie erhoffte Hilfe zu erhalten. Sie arbeitet Teilzeit und bezieht eine IV-Rente. Frau C. fühlte sich von Anfang an von dieser Therapie beim Psychiater verwirrt. Sie war gegenüber dem Psychiater hilflos. Er hat sie oft beleidigt und hat ihr als Behandlung gegen ihre Depression Sex mit ihm angeboten (was sie aber ablehnte). Frau C. fühlt sich betrogen von seinen Arztrechnungen.

Suizid

P.D.: Herr D. berichtet über seine Mutter, welche Suizid begangen hat. Sie war seit 3 Jahren in psychiatrischer Behandlung wegen Suizidgefahr und Depressionen. Sie bekam deswegen viele Psychopharmaka. Sie war in dieser Zeit dreimal psychiatrisch hospitalisiert. Herr D. berichtet, dass ihm seine Mutter gesagt hat, falls sie nochmals in die Klinik Königsfelden gegen müsste, würde sie sich umbringen. Was dann auch geschah.

LSD-Therapie

P.M.: Herr M. kam 1985 in die Psych. Klinik Rosegg wegen Alkoholmissbrauch. Er kam in die Behandlung von Dr. S. Widmer. Herr M. musste bei den Sitzungen ein Medikament einnehmen, welches bei ihm Herzklopfen und Übelkeit verursachte. Bei der Gruppentherapie sei er nur am Boden gelegen während die anderen schrieen und weinten. Der Psychiater forderte ihn auf seine Frau mitzunehmen, wobei sie dieses Medikament auch hätte einnehmen müssen. Auf das ging die Frau von Herr M. nicht ein.

Vor Ostern 1989 wurde Herr M. wieder in die Klinik Rosegg eingewiesen. Ein Psychiatriepfleger (Cousin von Dr. S. Widmer) fragte Herr M., ob Dr. Widmer immer noch seine LSD-Trips mache.

Herr M. berichtet, dass sich sein geistiger wie auch körperlicher Zustand in den letzten 2 bis 3 Jahren verschlechtert habe. Sein Benehmen sei das eines 70-jährigen. Er sei passiv, schlafe viel und ist seit 2 Jahren impotent.

Sehr starke Nebenwirkungen der Psychopharmaka

D.K.: Herr K. litt nach beruflichen Demütigungen unter reaktiven Depressionen. Zwei Ärzte verschrieben ihm Insidon und Valium. Seine Schlafstörungen und Depressionen verstärkten sich. Herr K. litt unter neurochemischer Allergie durch die Psychopharmaka-Einnahme. Die Psychopharmaka verursachten bei Herrn K. u.a. einen Zusammenbruch des neurovegetativen Systems, schwere Herzfunktionsstörungen, eine schwere Herzneurose, was eine völlige Erwerbsunfähigkeit zur Folge hatte, schwere Konzentrationsstörungen, Erschöpfungszustände (er war halbtags bettlägerig), schwere Schlafstörungen sowie eine schwere Nervenkrise mit fast tödlichem Ausgang. Dies entstand vor allem nach der zweiten Dämmerkur und falscher Anwendung von Psychopharmaka.

Herr K. ging es besser nachdem er von sich aus Neuro-B, Weleda Aufbaukalk und zum Teil homöopathische Medikamente einnahm.

Herr K. machte eine Zivilklage gegen Dr. S. Rotach wegen falscher psychiatrischer Behandlung mit resultierender Vollinvalidität und Erwerbsunfähigkeit. Das Gericht akzeptierte den Schadenersatzanspruch an die Klinik nicht, da sie anscheinend keine Anhaltspunkte für begangene Kunstfehler finden konnten.

Schwere Medikamentennebenwirkungen

U.B.: Frau B litt unter starken Depressionen und suchte deshalb Dr. Kauf auf, um sich einer Psychotherapie zu unterziehen. Es half ihr aber nichts. Nach zwei Jahren landete sie in der Psych. Klinik Hohenegg. Sie hatte einen Hospitalisationsschock. Aus eigener Kraft und mit Hilfe ihres Anwaltes kam sie auf die offene Abteilung. Durch die Überdosierung von Haldol, Nozinan und Rohypnol litt sie an unerträglicher Müdigkeit, eingeschränktem Denkvermögen und motorischen Störungen. Frau B. leidet noch heute an den Folgen der psychiatrischen Behandlung sowie der Psychotherapie. 1985 gelangte Frau B. an die Gesundheitskommission und das Generalsekretariat der Schweiz. Ärztegesellschaft. Diese wollte keine Sorgfalts-pflichtverletzung feststellen.

Medikamentenabhängigkeit

S.I.: Kam wegen Depression 1994 für 2 Wochen ins Burghölzli. Bekam fünf verschiedene Medikamente (Xanax, Temesta u.a.). Statt Hilfe bei der Lösung Ihrer Probleme bekam sie Medikamente und wurde davon süchtig. Machte später Entzug in Paracelsusspital.