Neue FDA Vorschriften für Etikettierung von Antidepressiva
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[Diese Änderungen sollten bei den fett eingerahmten
Warnhinweisen am Anfang der Packungsbeilage angebracht werden]
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www.cchr.ch |
NAME DES MEDIKAMENTS
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Selbstmordgefährdung und Antidepressiva
Antidepressiva erhöhten im Vergleich zu Placebos die
Selbstmordgedanken und das Selbstmordverhalten bei
Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemäss
kurzzeitigen Studien bei schwerwiegenden depressiven und
sonstigen psychiatrischen Störungen. Jedermann, der die
Verwendung von [Name des Medikaments] oder jegliche
andere Antidepressiva bei Kindern, Jugendlichen oder
jungen Erwachsenen erwägt, muss dieses Risiko gegenüber
den klinischen Erfordernissen abwägen. Kurzzeitige
Studien zeigten keine Erhöhung des Selbstmordrisikos im
Vergleich zu Placebos bei Erwachsenen über 24 Jahren,
und es gab eine Reduktion des Risikos bei Antidepressiva
im Vergleich zu Placebos bei Patienten ab 65 Jahren und
darüber. Depression und gewisse andere psychiatrische
Störungen werden selber mit erhöhter
Selbstmordgefährdung in Beziehung gebracht. Patienten
jeglicher Altersstufen, welche auf eine
Antidepressiva-Therapie gesetzt werden, sollten
angemessen beobachtet und bezüglich klinischen
Verschlechterungen, Selbstmordgefährdung oder
ungewöhnlichen Änderungen des Verhaltens überwacht
werden.
Familien und Betreuer sollten darüber informiert
werden, dass enge Beobachtung und Kommunikation mit dem
verschreibenden Arzt erforderlich sind. Die Verwendung
[Name des Medikaments] bei Kindern als Patienten ist
nicht genehmigt. [Der vorangehende Satz würde für die
folgenden Medikamente ersetzt werden: Prozac: Prozac ist
zur Verwendung bei Kinder-Patienten mit MDD
(schwerwiegenden depressiven Störungen) und
Zwangsstörungen genehmigt. Zoloft: Zoloft ist für die
Verwendung bei Kinder-Patienten nicht genehmigt, ausser
bei Patienten mit Zwangsstörungen. Fluvoxamine:
Fluvoxamine ist für die Verwendung bei Kinder-Patienten
nicht genehmigt, ausser bei Patienten mit
Zwangsstörungen.] (Beachtung der Warnhinweise: Klinische
Verschlechterungen und Selbstmordrisiko,
Vorsichtsmassnahmen, Informationen für Patienten und
Vorsichtsmassnahmen: Verwendung in der Behandlung bei
Kindern)
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[Die folgenden Änderungen sollten bei der aktuellen
Sprachregelung unter den Warnhinweisen – Abschnitt klinische
Verschlechterung und Selbstmordrisiko gemacht werden.]
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Warnhinweisen –klinische Verschlechterung
und Selbstmordrisiko
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Patienten mit schwerwiegenden depressiven Störungen (MDD),
sowohl bei Erwachsenen wie Kindern, können ein Verschlimmerung
ihrer Depression und/oder dem Anwachsen von Selbstmordgedanken
und –verhalten oder ungewöhnliche Verhaltensänderungen
durchlaufen, ob sie Antidepressiva nehmen oder nicht, und dieses
Risiko mag fortdauern bis massgebende Remission eintritt.
Selbstmord ist ein bekanntes Risiko bei Depression und
bestimmten anderen psychiatrischen Störungen, und diese
Störungen gehören zu den stärksten Einflussfaktoren von
Selbstmord. Es hat jedoch seit langem bestehende Befürchtungen
gegeben, dass Antidepressiva eine Rolle spielen beim Einleiten
einer Verschlimmerung der Depression und dem Anwachsen der
Suizidalität bei bestimmten Patienten während den frühen Phasen
der Behandlung. Die zusammengefassten Analysen von kurzzeitigen
Placebo-kontrollierten Versuchen von antidepressiven
Medikamenten (SSRIs und andern) zeigten dass diese Medikamente
das Risiko von Selbstmordgedanken und –verhalten (Suizidalität)
bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (18-24) mit
schwerwiegenden depressiven Störungen und sonstigen
psychiatrischen Störungen erhöhte. Kurzzeitige Studien zeigten
keine Erhöhung des Selbstmordrisikos im Vergleich zu Placebos
bei Erwachsenen über 24 Jahren, und es gab eine Reduktion des
Risikos bei Antidepressiva im Vergleich zu Placebos bei
Patienten ab 65 Jahren und darüber.
Die zusammengefassten Analysen von Placebo-kontrollierten
Versuchen bei Kindern und Jugendlichen mit MDD, Zwangsstörungen
(ODC) und sonstigen psychiatrischen Störungen, beinhalteten ein
Total von 24 kurzzeitigen Versuchen von 9 antidepressiven
Medikamenten bei über 4400 Patienten. Die zusammengefassten
Analysen von Placebo-kontrollierten Versuchen bei Erwachsenen
mit MDD oder sonstigen psychiatrischen Störungen beinhalteten
295 kurzzeitige Versuche (die mediane Dauer betrug 2 Monate) mit
11 antidepressiven Medikamenten bei über 77,000 Patienten. Es
gab eine beträchtliche Abweichung beim Selbstmordrisiko
innerhalb der Medikamente, aber eine Tendenz zu einem Anstieg
bei jüngeren Patienten bei beinahe allen Medikamenten, die
untersucht wurden. Es gab Unterschiede beim absoluten
Selbstmordrisiko innerhalb der verschiedenen Indikationen, mit
der höchsten Anzahl bei MDD. Der Risiko-Unterschied (Medikamente
gegenüber Placebo) war jedoch relativ stabil innerhalb der
Altersschicht und in der Spannweite der Indikationen. Diese
Risiko-Unterschiede (Medikament/Placebo Unterschied in der
Anzahl Selbstmordfälle pro 1000 behandelten Patienten) sind in
Tabelle [Nummer der Tabelle] aufgelistet.
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Tabelle [fügen sie die Nummer der
Tabelle hinzu)
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Differenz zwischen
Medikamenten/Placebo Anzahl der Fälle von
Suizidalität pro 100 behandelten Fällen
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Medikamentenbezogene Erhöhung
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Medikamentenbezogene Verringerung
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Während den Versuchen in den Kinderkliniken trat kein
Selbstmordfall auf. Es gab Selbstmordvorfälle bei den Versuchen
mit Erwachsenen, aber die Anzahl war nicht ausreichend um zu
einer Schlussfolgerung über die Auswirkung der Medikamente auf
den Selbstmord ziehen zu können.
Es ist unbekannt, ob sich das Selbstmordrisiko auf eine
langfristige Verwendung erweitert, d.h. über mehrere Monate
hinaus. Es gibt jedoch beträchtliche Nachweise aus
Placebo-kontrollierten Versuchen bei laufender Abgabe an
Erwachsene mit Depressionen, dass die Verwendung von
Antidepressiva das Wiederauftreten von Depression verzögern
kann.
Sämtliche Patienten welche aufgrund einer jeglichen Diagnose
mit Antidepressiva behandelt werden, sollten entsprechend
überwacht und eng beobachtet werden in Bezug auf klinische
Verschlechterung, Suizidalität, und ungewöhnliche
Verhaltensänderungen, speziell während den beginnenden Monaten
einer medikamentösen Therapie, oder zum Zeitpunkt wo die
Dosierung verändert wird, ob erhöht oder verringert.
Bei den folgenden Symptomen - Angstzuständen, Agitation,
Panikanfällen, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit,
Feindseligkeit, Aggressivität, Impulsivität, psychomotorischer
Unruhe, Hypomanie, manischen Zuständen, wurde bei erwachsenen
und pädiatrischen Patienten berichtet, dass sie mit
Antidepressiva gegen ernste depressive Störungen wie auch bei
anderen Diagnosen, sowohl psychiatrischen wie sonstigen,
behandelt wurden. Obwohl eine ursächliche Verbindung zwischen
dem Auftreten dieser Symptome und einer sich verschlimmernden
Depression und/oder dem Auftreten von selbstmörderischen
Impulsen nicht festgestellt wurde, gibt es Befürchtungen, dass
solche Symptome Vorläufer von bevorstehender Suizidalität
darstellen können. Rücksicht sollte darauf genommen wurden um
die Behandlungsmethode zu wechseln, was beinhalten kann, die
Medikamentenabgabe nicht fortzusetzen, bei Patienten, deren
Depression sich beständig verschlimmert, oder bei welchen
Suizidalität auftritt oder Symptome aufweisen, die als Vorläufer
für eine sich verschlimmernde Depression oder Suizidalität
gelten, insbesondere wenn diese Symptome ernsthaft, abrupt
erfolgen oder nicht Teil der gegenwärtigen Symptome des
Patienten sind.
Die Beschriftung für die folgenden Medikamente bei der
Sprachregelung für die Absetzung des Medikamentes beim nächsten
Abschnitt beinhaltet sein:
[Celexa, Cymbalta, Effexor, Fluvoxamine, Lexapro, Paxil,
Pexeva, Prozac, Sarafem, Symbyax, und Zoloft.]
Wenn die Entscheidung für die Absetzung der Behandlung
getroffen wurde, sollte die Medikamentenabgabe
ausschleichend sein, so schnell wie es durchgeführt werden
kann, aber unter Anerkennung dass abruptes Absetzen mit
bestimmten Symptomen (siehe VORSICHTSMASSNAMEN und DOSIERUNG
UND VERABREICHUNG) in Verbindung stehen kann.
Absetzung der Behandlung mit [NAME einsetzen], um die
Risiken des Absetzens bei [NAME einsetzen] zu beschreiben
Familienmitglieder und Betreuer von Patienten, die mit
Antidepressiva gegen eine schwere depressive Störung oder
sonstigen Indikationen behandelt werden, sollten darauf
aufmerksam gemacht werden, dass Patienten auf das Auftreten
von Agitation Reizbarkeit, plötzlichen
Verhaltensveränderungen und anderen oben beschriebenen
Symptomen überwacht werden sollen, und dass diese Symptome
sofort den zuständigen Medizinern mitgeteilt werden. Eine
solche Überwachung sollte die tägliche Beobachtung durch
Familienmitglieder und Betreuer beinhalten. Verschreibungen
für [Namen einsetzen] sollten auf die kleinste Quantität an
Tabletten ausgestellt sein, in Einklang mit guter Betreuung
von Patienten, um das Risiko einer Überdosierung zu
verringern.
Überprüfen von Patienten auf eine bipolare
Störung: Eine ernste depressive Episode kann die
beginnende Ausbreitung einer bipolaren Störung sein. Es wird
allgemein angenommen (obwohl nicht durch kontrollierte
Versuchsreihen festgestellt) dass das Behandeln einer
solchen Phase allein mit Antidepressiva die
Wahrscheinlichkeit die Bildung einer gemischten manischen
Phase bei Patienten, die auf bipolare Störungen anfällig
sind, erhöht. Ob eines der oben beschriebenen Symptome eine
solche Wandlung darstellt ist unbekannt. Jedoch sollten
Patienten mit depressiven Symptomen vor dem Beginn der
Behandlung mit Antidepressiva angemessen untersucht werden,
um festzustellen, ob ein Risiko auf eine bipolare Störung
besteht. Diese Überprüfung sollte eine detaillierte
psychiatrische Krankengeschichte beinhalten, welche die
familiäre Geschichte betreffend Selbstmord, bipolaren
Störungen und Depression beinhaltet. Es sollte festgehalten
sein, dass [Name des Medikaments] nicht für die Behandlung
von bipolaren Depressionen erlaubt ist. [Der vorhergehende
Satz würde bei den folgenden Medikamenten ersetzt werden:
Seroquel: Es sollte erwähnt sein, dass Seroquel für die
Behandlung von bipolaren Störungen bei Erwachsenen
freigegeben ist. Symbyax: Es sollte erwähnt sein, dass
Symbyiax für die Behandlung von bipolaren Störungen bei
Erwachsenen freigegeben ist.
[Die folgende Änderung sollte in der aktuellen Sprache
unter den VORISCHTSMASSNAMEN Informationen
für Patienten erfolgen.]
VORSICHTSMASSNAHMEN-Informationen für Patienten
Der verschreibende Arzt oder andere Fachleute des
Gesundheitswesens sollten Patienten, deren Familien und
Betreuer über die Nutzen und Risiken informieren, die mit
der Behandlung durch (Namen des Medikaments) verbunden sind,
und sollten sie bei der ordnungsgemässen Verwendung beraten.
Ein Ratgeber für Patienten über „Antidepressiva,
Depression und andere ernste Geisteskrankheiten“ steht für
die Medikamentierung durch (Name des Medikamentes) zur
Verfügung. Der verschreibende Arzt oder Gesundheitsfachmann
sollte Patienten, deren Familie und Betreuer anleiten, den
Medikamenten-Ratgeber zu lesen und sollte sie dabei
unterstützen, den Inhalt zu verstehen. Patienten sollten die
Gelegenheit erhalten, den Inhalt des Medikamenten-Ratgebers
zu diskutieren und Antworten auf ihre Fragen, die sie haben
mögen, zu erhalten. Der vollständige Text des
Medikamentenratgebers ist am Ende dieses Dokumentes
abgedruckt. Patienten sollten zu den folgenden Themen
beraten werden und aufgefordert werden, den verschreibenden
Arzt zu benachrichtigen, wenn diese auftreten bei der
Einnahme von (Name des Medikamentes)
Klinische Verschlechterung und Selbstmordrisiko:
Patienten, deren Familien und Betreuer sollten ermutigt
werden, wachsam gegenüber der Zunahme von Angstzuständen,
Agitation, Panikanfällen, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit,
Feindseligkeit, Aggressivität, Impulsivität,
psychomotorischer Unruhe, Hypomanie, manischen Zuständen,
anderen ungewöhnlichen Verhaltensänderungen, Verschlimmerung
der Depression und Selbstmordgedanken, speziell während des
Beginns der Behandlung durch Antidepressiva oder wenn die
Dosierung erhöht oder reduziert wird. Familienmitglieder und
Betreuer sollten beraten werden, auf das Auftreten solcher
Symptome täglich zu achten, da solche Veränderungen abrupt
auftreten können. Solche Symptome sollten dem
verschreibenden Arzt oder einer Fachperson im
Gesundheitsbereich berichtet werden, speziell wenn sie
ernsthaft, abrupt ausbrechen oder nicht den gegenwärtigen
Symptomen des Patienten entsprechen. Symptome dieser Art
können mit einem erhöhten Risiko an Selbstmordgedanken und
–Verhalten in Beziehung stehen und einer möglichen
Veränderung bei der Medikamentierung.
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