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Verkehrsunfälle: «Die Dunkelziffer bei Medikamenten und Drogen ist hoch»
Richard Müller
Freitag, 10. Dezember 2010, 19:19 Uhr
Drogen oder Medikamente spielen eine Rolle bei rund 14 bis 17 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Toten und Verletzten. So die Resultate... zum Artikel
OECD Studie zu Drogen und Verkehr (in englisch)
Neue Studien: Antidepressiva wirken kaum besser als Placebos
Seit Jahren werden sie als Glückspillen gepriesen: Prozac, Zoloft und Effexor heißen die Mittel, die laut Pharmahersteller depressiven Patienten so gut helfen sollen. Allerdings kommen neue Studien zu ganz anderen Ergebnissen. Demnach gibt es kaum noch einen Grund Antidepressiva zu verschreiben.
Antidepressiva der neuen Generation haben einer britischen Studie zufolge bei den meisten Patienten kaum eine Wirkung. Sie hätten auf die meisten Menschen mit mittelschweren Depressionen keinen anderen Effekt als das Scheinmedikament Placebo, berichten britische Forscher in der am Dienstag veröffentlichten Studie der Universität Hull. Wirkung hätten die Medikamente nur bei einer sehr kleinen Gruppe von Patienten, die an schwersten Depressionen litten
„Der Unterschied in der Besserung bei Patienten, die Placebos nehmen
und Patienten, die Antidepressiva nehmen, ist nicht sehr groß“,
sagte Professor Irving Kirsch von der Psychologie-Fakultät in Hull.
Die Untersuchung wurde im Fachmagazin „PLoS Medicine“ (Public
Library of Science Medicine, Bd. 5, e45) veröffentlicht. Die Studie
sei eine der gründlichsten über Antidepressiva der neuen Generation,
der sogenannten Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.
Erst kürzlich berichteten amerikanische Forscher im „New England
Journal of Medicine“ (NEJM), dass Antidepressiva-Hersteller ein
Drittel an wichtigen Studien niemals publiziert haben. Betroffen
seien durchweg Studien mit negativen oder zweifelhaften Ergebnissen.
Den Forscher zufolge fielen dabei die Ergebnisse von insgesamt 3449
Studienteilnehmern unter den Tisch. In den 74 Untersuchungen ging es
um insgesamt zwölf Medikamente. Betroffen sind unter anderen die
Hersteller Eli Lilly (Prozac), Pfizer (Zoloft) und Wyeth (Effexor).
Innerhalb von zehn Jahren verdreifachte sich die Menge an Rezepten.
Aufgrund der relativ leichten Handhabung – Wechselwirkungen mit
anderen Mitteln waren nicht zu berücksichtigen – verschrieben nicht
nur Neurologen und Psychiater die Glückspille, sondern auch
Hausärzte. Die neue Studien dürften die Antidepressiva-Euphorie
allerdings erheblich dämpfen.
Pressemitteilung
LSD – Versuche !
Betrügerische Versprechen an hilflosen Patienten
Wir fordern: Sofortiges Verbot dieser menschenverachtenden
Psychodrogen-Versuchsreihen!
Man glaubt es kaum, aber nun wird vom BAG (Bundesamt für Gesundheit!) eine Versuchsreihe an krebskranken Patienten bewilligt, um herauszufinden, ob das Verabreichen von LSD eine positive Wirkung bei der „Therapie“ haben könnte und ob diese ohne Gefahren eingenommen werden könne. ...mehr
